Menschenkette

Streik.TV zur Menschenkette in Hamburg

Unter dem Motto "Gerecht geht anders" bilden 18.000 HamburgerInnen eine Menschenkette - und protestieren damit gegen die ungerechte Verteilung des Reichtums in der Stadt. Streik.TV war vor Ort.

Streik.TV zur Menschenkette in Hamburg

Unter dem Motto "Gerecht geht anders" bilden 18.000 HamburgerInnen eine Menschenkette - und protestieren damit gegen die ungerechte Verteilung des Reichtums in der Stadt. Streik.TV war vor Ort.

Die Menschenkette ist erst der Anfang

Entlang der Kette 1

Protest gegen die Politik von Senat und Bundesregierung

Zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen haben am 30.09.2010 mit einer Menschenkette von der Elbphilharmonie zur Finanzbehörde am Gänsemarkt gegen die Kürzungen des Senats und der Bundesregierung demonstriert. Unter dem Motto „Gerecht geht anders“ protestierten die Teilnehmer gegen die Streichpläne von CDU und GAL in Bildung und Kultur, bei Bezirken, Armutsbekämpfung und Arbeitsförderung.

Auch gegen die Kopfpauschale im Gesundheitswesen, Rentenkürzungen und schäbige Hartz-IV-Sätze wurde demonstriert. Gefordert wurden u.a. eine Bundesratsinitiative für eine Vermögenssteuer, ein höherer Spitzensteuersatz sowie die Einstellung von 200 Steuerprüfern. Die Veranstaltung endete mit dem Anschlagen von Thesen für eine gerechte Politik an die Finanzbehörde.

ver.di-Landeschef Wolfgang Rose erklärte u.a.: „Der schwarz-grüne Spardruck ist künstlich erzeugt worden. Hamburg ist nicht arm, Hamburg ist reich. Der Reichtum muss aber endlich von oben nach unten umverteilt werden. Kürzungen im Sozialen, bei Bildung und Kultur müssen nicht sein. Es ist genug für alle da.“

18.000 protestierten gegen die Politik von Senat und Bundesregierung

Vor dem Rathaus

Ein Weckruf für Ahlhaus und die Grünen

ver.di-Landeschef Wolfgang Rose hat die gestrige Menschenkette von der Elbphilharmonie zur Finanzbehörde als „phantastische Aktion und Riesenerfolg im Kampf gegen Sozial- und Kulturabbau in Hamburg“ gewürdigt:

„Wenn 18.000 Menschen in so kurzer Zeit gegen die schwarz-grüne und schwarz-gelbe Politik auf die Straße gehen, dann ist das ein Weckruf für Schwarze, Gelbe und Grüne." Früher wäre die GAL mitten in diesem Bündnis gewesen, immerhin war diesmal die Grüne Jugend dabei.

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