Hamburg gerät in Schieflage

Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,

die Bundesregierung und der Hamburger Senat haben beschlossen: Die Lasten der Krise sollen die Arbeitnehmer/-innen und Erwerbslosen und ihre Familien bezahlen.

Sozialkürzungen, Kopfpauschale, Rente mit 67, Missbrauch der Leiharbeit, Verweigerung eines gesetzlichen Mindestlohns, Steuergeschenke für Vermögende und Unternehmen und vieles mehr:
ver.di sagt - Gerecht geht anders!

ver.di will diese Verschlechterung der Arbeits- und Lebensverhältnisse nicht kampflos hinnehmen. ver.di führt daher bundesweit und in Hamburg zusammen mit dem DGB und weiteren Bündnispartnern die Herbstkampagne Gerecht geht anders! durch. Ab September finden zahlreiche Protestaktionen in den Betrieben und in der Öffentlichkeit statt.

Vom 25. Oktober bis zum 13. November laufen dann als Höhepunkt drei Aktionswochen zu unseren Forderungen:



  • Gegen Weihnachtsgeldkürzung, Stellenabbau, Streichung öffentlicher Dienstleistungen und Sozialabbau.
    Wir fordern: Gute Arbeit im Öffentlichen Dienst. Qualifizierte Dienstleistungen für alle Bürger/-innen.
  • Gegen Armutslöhne, Tarifflucht, Missbrauch von Leih-/Zeitarbeit und 1-Euro-Jobs.
    Wir fordern: Mehr Binnennachfrage durch höhere Löhne. Mindestlohn 8.50 € jetzt.
  • Gegen die Zwei-Klassen-Medizin. Gegen inhumane Arbeitshetze und Pflegenotstand.
    Wir fordern: Paritätische Finanzierung der Krankenversicherung. Mehr Pflegepersonal.
  • Gegen krankmachende Arbeit bis 67. Gegen Rentenkürzung und Altersarmut.
    Wir fordern: Rücknahme der Rente mit 67. Altersgerechte + humane Arbeitsplätze.
  • Kein Sozialabbau. Keine Privatisierung. Keine Bildungsgebühren von der Kita bis zur Uni.
    Wir fordern: Vermögenssteuer jetzt. Spitzensteuersatz anheben. Mehr Steuerprüfungen.

Nehmen Sie an diesen Aktionen teil! Nur wenn wir die Kampagne gemeinsam mit Leben füllen, entfaltet sie am Ende den politischen Druck auf die Regierungen und Parlamente, um Korrekturen bei den Kürzungsplänen des Senats in Hamburg und den ungerechten Vorhaben der Bundesregierung zu erzwingen.

Ich baue auf Ihre Unterstützung.

Wolfgang Rose
Landesbezirksleiter ver.di Hamburg

Wolfgang Rose